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Weihnachtsdesaster

Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit wird die Wohnung in einen Zustand der Vorfreude gebracht. Überall ein Strahlen, bis die Lichtgirlande über der Schiebetür angebracht ist aber nicht leuchtet, zumindest eine Hälfte. Jetzt ruft man den Ehemann, der seines Zeichens Elektriker, stolz auf sein Können die Fehlersuche beginnt. Das hochwertige Messgerät, bei dem wegen Nichtbenutzung leider die Blockbatterie ausgelaufen ist, muss mühevoll gereinigt werden. Zum Glück hat ein Fachmann wenigstens Ersatzbatterien. Also los, gemessen – klar, kein Durchgang, nun sollte das defekte Lämpchen gefunden werden. Aber erst mal im Internet beim Fachhändler recherchiert: Was kostet denn so eine Lampe; aha, 10 Stück als Satz sind billiger…
Tage später nimmt der Fachmann zur Kenntnis, dass ohne sein Zutun die Kette leuchtet. Vielleicht hab‘ ich mich doch vermessen? flammt es kurz auf. Es handelt sich sicher wieder um die Magie der Elektrotechnik, denkt er.
Manches Mal hat er doch Schimpfwörter fluchend, gegen den Schaltschrank getreten, da der Fehler nicht zu lokalisieren war, mit dem Ergebnis, dass es plötzlich wieder funktionierte.
Drei Wochen später, gemütlich im Plausch mit der Ehefrau: „Hast Du eigentlich gesehen, dass ich an der Beleuchtung nichts gemacht habe und sie dennoch funktioniert?“
„Wieso, ich habe doch eine neue Lichterkette gekauft!“
„Klar, sieht man ja auch, die Farbe der Lichter ist viel gelber…“