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Aufgewachsen in Schuld

Aufgewachsen in Schuld (mit Schuld)
⇒“Schlechtes Gewissen“  ⇒ bis zur Rehabilitierung

Kindheit: du warst erst einmal an allem schuld (sagen die Eltern)
⊗ Du weißt es besser!? (meinst es zu wissen)
→ bis zu Aufklärung hast du ein „schlechtes Gefühl“
→ du warst es nicht oder warst nur beteiligt oder …
(… aber du hättest es ja sein können …)

älter:       z.B. du erhältst einen Brief (offiziell)
→ Assoziation: „Blauer Brief“, Kündigung oder jede x-beliebige
negative Nachricht
→ doch es ist nichts von alledem (Kontoauszug, Versichg.angebot…)

Aus der Angst → zur Rationalität (Verstand?) → moralische Prinzipien

trotz Verstand → emotionales Unbehagen gegen Anders-seiende
→ Ängste? → Vereinfachung: „…die stören meinen Frieden…“ → die stören mich
⇒ [sie müssen weg!?]


Entwicklung vom Behüteten (auch Angst vor Strafe)
zum Revolutionär (Aufklärung ist klar und sichtbar)
Schubladendenken!

Christentum verblasst

über Christentum, Braunschweiger Zeitung 30.10.2013, S.3

 

 

Zum Lazarus
Heinrich Heine

 

                  
Laß die heil'gen Parabolen,
Laß die frommen Hypothesen -
Suche die verdammten Fragen
Ohne Umschweif uns zu lösen.

Warum schleppt sich blutend, elend,
Unter Kreuzlast der Gerechte,
Während glücklich als ein Sieger
Trabt auf hohem Roß der Schlechte?

Woran liegt die Schuld? Ist etwa
Unser Herr nicht ganz allmächtig?
Oder treibe er selbst den Unfug?
Ach, das wäre niederträchtig.

Also fragen wir beständig,
Bis man uns mit einer Handvoll
Erde endlich stopft die Mäuler -
Aber ist das eine Antwort?